5 Stimmungskiller auf einer Hochzeit

Hochzeitsfotograf am Starnbergersee mit Omibus

Ihr habt es endlich geschafft: Nach monate- bzw. jahrelanger Vorbereitung von Braut und Bräutigam ist der Tag der Hochzeit endlich gekommen und natürlich soll sich Eure gesamte Organisation in einem reibungslosen Ablauf der Trauung und einem tollen Fest wiederspiegeln. Doch der Teufel ist manchmal ein Eichhörnchen und egal wie gut Ihr im Voraus geplant habt, es gibt manchmal Dinge, die schneller ihren Lauf nehmen als man gucken kann. Wir schildern Euch 5 Worst – Case – Szenarien bei denen es trotzdem immer gilt: Haltung bewahren und sich nicht die gute Laune verderben lassen!

1. Lady in white

Hochzeitsfeier in weiss am Ammersee mit Hochzeitsfotosgraf und Hochzeitsvideograf

Eigentlich denkt man ja, dass es jede Frau, die zu einer Hochzeit eingeladen wird, wissen sollte und doch kommt es immer wieder vor, dass die Wahl des Outfits eines Gastes auf die Farbe weiß fällt. Das ist ein riesen Faux Pas, denn diese Farbe ist am Hochzeitstag ausschließlich der Braut vorbehalten! Sie soll unter der gesamten Hochzeitsgesellschaft sofort als Braut erkennbar sein und durch das Weiß wie ein Stern erstrahlen.
Konkurrenz wird hier auf gar keinen Fall geduldet und sorgt sicher nur für eine übel gelaunte Braut. Also Finger weg von weißer Kleidung auf einer Hochzeit- außer Du bist die Braut! Übrigens: Auch wenn sich die Braut für ein rotes oder blaues Brautkleid entscheidet, sind Weiß – oder Cremetöne für weibliche Gäste in Bezug auf ihr Hochzeitsoutfit trotzdem ein Tabu.
Sie würden sonst nur fälschlicherweise die Aufmerksamkeit auf sich richten. Einzige Ausnahme ist ein vorgegebener Dresscode seitens des Brautpaares. Wer sich also explizit z.B. das Hochzeitsmotto „Just white“ aussucht, der fordert seine Gäste natürlich direkt zu einer hellen Kleiderwahl auf.

2. Unpassende Geschenke

Natürlich freuen sich Braut und Bräutigam über alle Geschenke zu ihrer Hochzeit.
Über alle? Hmmmm…. Na ja…. Manchmal gehen gut gemeinte Geschenke leider völlig am Geschmack des Brautpaares vorbei oder sind schlichtweg unpassend. Um bei der Geschenkübergabe peinliche Momente zu vermeiden, solltet Ihr im Voraus auf jeden Fall intervenieren. So könnt Ihr auf Eurer Einladung schon vermerken, dass Ihr z.B. eine Geschenkbox für Karten mit Geldgeschenken aufstellt, da Ihr Euch Cash für Eure Hochzeitsreise wünscht. Eine tolle und garantiert sichere Variante für Eure Geschenke ist auch eine Wunschliste bei einschlägigen Onlineanbietern.
So eine Wunschliste ist die moderne Variante zu den früher üblichen Hochzeitstischen.
Ihr wählt Euch aus dem Gesamtsortiment Eure Wünsche aus und die Gäste entscheiden sich ihrerseits daraus für ein Geschenk. Einfach einen Verweis mit link auf die Einladungskarte und schon geht nichts mehr schief.

3. Die bucklige Verwandtschaft

Dieses Thema hat es wirklich in sich. Überlegt Euch wirklich sehr gut, wer an Eurem großen Tag mit Euch feiern soll und wer nicht, denn mit den Gästen steht und fällt Euer Hochzeitstag. So sind vermeintliche Streithähne in der Familie eher Gäste, die dem Brautpaar vorab schon große Bauchschmerzen bereiten – warten Braut und Bräutigam doch nur darauf, dass ein Streit vom Zaun bricht.
Entspannt feiern ist da fast unmöglich! Wer sich trotzdem dafür entscheidet, schwierige Familiensituationen bei seiner Hochzeit auf sich zu nehmen, sollte versuchen, die Parteien oder Streithähne möglichst weit voneinander entfernt zu platzieren.
Eine gute Möglichkeit ist es auch, einen Teil nur zur Trauung und Sektempfang zu laden und mit dem anderen Teil dann den restlichen Tag zu genießen. Auf jeden Fall sollte vorab nochmal ein Gespräch mit den betroffenen Personen stattfinden und klar gestellt werden, dass es ein Tag zum Feiern ist und es respektlos gegenüber dem Brautpaar wäre, sich an diesem Tag nicht im Griff zu haben.

4. Stresser und Drängler

Sprüche wie „Wir sind schon 1 Stunde hinter dem Zeitplan“ oder „Wie, die Hochzeitstorte sollte doch schon längst da sein!“ oder “ Wann wird das Buffet endlich eröffnet?“ setzen das Brautpaar nur unnötig unter Druck und nehmen so auch negativen Einfluss auf deren Laune.
An so einem Tag soll doch in lockerer Atmosphäre gefeiert und nicht einem strickten Programmablauf hinterher gehetzt werden. Und wenn sich im Ablauf etwas verschiebt, dann ist das eben so und wird ganz flexibel gehandelt.
Stress ist der Stimmungskiller Nummer 1, also Ruhe bewahren und sich ja die gute Laune nicht verderben lassen. Außerdem entstehen aus nicht geplanten Situationen oft witzige Szenen, die einer Hochzeit erst den ganz individuellen Charakter verleihen.

5. Alkohol – hoch die Tassen

Auf fast jedem Hochzeitsfest wird Alkohol ausgeschenkt. Spricht ja auch nichts dagegen, sofern sich der Konsum dessen in einem überschaubaren Maß bewegt. Wird aber eine Grenze überschritten, kann es zu so manchem peinlichen Auftritt kommen.
So entwickelt sich ein Gast vielleicht spontan zu einer Poledance- Tänzerin, wieder andere fallen durch aggressives Vergalten negativ auf oder eine geplante Showeinlage muss wegen übermäßigem Alkoholpegel der Darsteller ausfallen, weil keiner mehr richtig stehen kann.
Das ist nicht nur peinlich für die Betrunkenen selbst sondern auch äußerst unangenehm für die restliche Hochzeitsgesellschaft. Also Alkohol ja, aber bitte nur in Maßen!