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04
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5 Bräuche, die auf keiner Hochzeit fehlen dürfen

Eine Hochzeit ohne Bräuche ist nur halb so schön, weshalb auf diese auch kaum verzichtet werden möchte. Doch welche Hochzeitsbräuche dürfen auf einer Hochzeit auf keinen Fall fehlen? Hier findet Ihr die 5 Must – Haves alter Traditionen.


Polterabend

Der Polterabend ist ein beliebter Brauch, der noch vor der Hochzeit stattfindet. Die Tradition sieht vor, vorhandenes und altes Geschirr zu zerschlagen, ganz nach dem Motto „ Scherben bringen Glück “. Der durch das Zerschlagen des Geschirrs entstehende Lärm soll böse Geister vertreiben, die das Eheglück des zukünftigen Ehepaares zerstören könnten. Wichtig ist, dass das Brautpaar die Scherben gemeinsam zusammenkehrt und entsorgt.


Herz ausschneiden aus Bettlaken

Ein weiterer Klassiker unter den Hochzeitsbräuchen ist das Ausschneiden eines Herzens aus einem Bettlaken. Braut und Bräutigam werden mit 2 stumpfen Nagelscheren ausgestattet und müssen im Wettstreit gegeneinander ein auf ein Bettlaken aufgemaltes Herz ausschneiden. Dieser Brauch ist eine der ersten Prüfungen, die das Brautpaar nach der Trauung gemeinsam bestehen muss. Man sagt, dass derjenige, der schneller seine Herzhälfte ausgeschnitten hat, das Sagen in der Ehe hat. Abschließend muss der Bräutigam die Braut noch durch das Herz tragen, symbolisch dafür, dass er seine Ehefrau immer auf Händen tragen wird.

Herzausschneiden nach der Trauung mit Hochzeitsfotografen

 


Reiswerfen

Bei diesem Brauch wird das frischgebackene Ehepaar beim Verlassen der Kirche oder des Standesamtes von den Gästen mit Reiskörnern beworfen. Diese Tradition kommt aus Asien und soll dem Brautpaar einen reichen Kindersegen schenken. Leider ist Reis werfen bei vielen Standesämtern heutzutage verboten aber Konfetti und Luftschlangen stehen symbolisch auch für den Kindersegen.

Reiswerfen nach der Trauung mit Hochzeitsfotografen aus München

 


Sparlierstehen der Hochzeitsgesellschaft

Dieser Hochzeitsbrauch wird ebenfalls gerne zelebriert. Die Hochzeitsgesellschaft versammelt sich vor der Kirche oder vor dem Standesamt und bildet mit den Händen, Rosen oder mit, auf das Brautpaar abgestimmte Gegenstände, einen Tunnel, durch den das frischgebackene Ehepaar durchschreiten muss. Diesen beengten Weg meistern Braut und Bräutigam nur zusammen, genauso wie alle kommenden Hindernisse und Schwierigkeiten in ihrem gemeinsamen Eheleben. Zudem gilt das Spalier stehen auch als ganz besonderer Glückwunsch und Ehrerweisung.

Spalier bei der Hochzeit mit Hochzeitsfotograf


Braut über die Schwelle tragen

Eine ebenfalls sehr bekannte Tradition ist das Tragen der Braut über die Schwelle des gemeinsamen Hauses oder der gemeinsamen Wohnung. Der Brauch stammt noch aus früheren Jahren, da man damals dachte, böse Geister würden unter der Türschwelle lauern. Um seine Ehefrau vor den bösen Dämonen zu schützen, trägt der Ehemann sie über die Schwelle.

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